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Dramatische Situation der Tarifverhandlungen (26.08.2005)

Der Marburger Bund (MB) wurde zur letzten Sitzung der Tarifverhandlungen nicht eingeladen. Auf der anderen Seite ist aus internen Informationen bekannt, daß Ver.di kurz vor dem Abschluß eines Tarifvertrags nach TvÖD-Muster mit dem Charité-Vorstand steht.

Falls Ver.di mit dem Vorstand eigenständig einen Tarifvertrag unterschreiben sollte, wären über kurz oder lang fast alle Ärzte hiervon betroffen. Und genau dies steht offenbar unmittelbar bevor. Alle bisherigen Proteste und Anstrengungen zur nachhaltigen Verbesserung der Arbeits- und Vergütungsbedingungen wären damit zunichte gemacht!

Alle, die dann noch nicht MB-Mitglied sind, werden dann für die nächsten Jahre einen von Verdi zum großen Nachteil der Ärzteschaft ausgehandelten Tarifvertrag bekommen. DIES MUSS UNTER ALLEN UMSTÄNDEN VERHINDERT WERDEN. Aus diesem Grund sieht sich die ÄI in dieser speziellen Situation dazu gezwungen, zum massiven Eintritt in den MB aufzurufen, um den MB zum unanfechtbar einzigen Vertreter der Ärzteschaft in den Tarifverhandlungen zu machen, ohne welchen für Ärzte ein Tarifabschluß nicht möglich ist.

Es handelt sich hierbei um EINE DRAMATISCHE ZUSPITZUNG DER SITUATION. Die ÄI sieht sich gezwungen, kurzfristig zu handeln und entsprechende Gegenmaßnahmen zu ergreifen. Die ÄI bittet daher insbesondere alle Assistentensprecher, die Informationen der ÄI in den nächsten Tagen genau zu verfolgen und umgehen in den Abteilungen bekannt zu machen!

Weitere Informationen und Aufforderung zum Eintritt in den Marburger Bund

Unterschriftenliste zur Vertretung unserer Interessen durch den Marburger Bund. Bitte zügig verteilen und der ÄI zum nächsten Treffen zukommen lassen!


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